Docker und Headless-Rechner
Leih dem Pool einen Linux-Server, ein NAS oder einen Rechner ohne Desktop – mit einem einzigen Container, mit oder ohne Sim-Oberfläche. SimulationCraft wird genau im Build des Pools geladen.
Für einen Linux-Server, ein NAS oder jeden anderen Rechner ohne Desktop gibt es dieselbe Engine als Container: github.com/rbardtke/simhive-docker. Kompilieren musst du nichts. SimulationCraft wird genau im Build des Pools geladen (35 MB) und zieht danach automatisch mit.
Du brauchst Docker mit dem Compose-Plugin auf x86-64-Linux und deinen Token (denselben wie überall).
git clone https://github.com/rbardtke/simhive-docker.git && cd simhive-docker
cp .env.example .env # put your token in it
docker compose up -d
Mit oder ohne Oberfläche #
In der .env gibt es genau einen Schalter:
SIMHIVE_INTERFACE=true: Du bekommst deine eigene Simhive-Seite auf Port 4747 (die Sims laufen im Pool) und verleihst die Kerne des Rechners.SIMHIVE_INTERFACE=false: Der Rechner verleiht nur seine Kerne und stellt keine Seite bereit. Er arbeitet einfach für den Pool.
In beiden Fällen erscheint er unter deinem Namen. Threads, Zeitplan und Pause stellst du ein wie bei jedem anderen deiner Rechner – in der App auf deinem PC oder, falls vorhanden, auf der Seite des Containers.
Aktualisieren #
docker compose pull && docker compose up -d
Das Image wird bei jeder Änderung an der Engine neu gebaut. Zeigt Einstellungen → Pool einen Rechner als „veraltet“, ist es Zeit dafür.
Gut zu wissen #
- Die Oberfläche hat keinen Login: Lass Port 4747 nur in deinem LAN erreichbar.
- Unter Unraid, Synology oder Portainer fügst du
compose.ymlin den Stack-Editor ein und setztSIMHIVE_TOKENals Umgebungsvariable statt in der.env-Datei. - Das Image gibt es nur für x86-64. Auf ARM meldet Docker „manifest unknown“.
- Startet ein Container ständig neu, verrät
docker compose logsden Grund. Meist fehlt der Token in der.env, oder der Pool war nicht erreichbar, um den passenden SimulationCraft-Build abzufragen. Er versucht es von selbst erneut.